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    Wegen Personal- und Materialmangel: Wehrbeauftragter will Beschaffung vereinfachen

    28 Jan    Politik

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    Jan 28

    Wegen Personal- und Materialmangel: Wehrbeauftragter will Beschaffung vereinfachen

    „Mehr als 20.000 Dienstposten oberhalb der Mannschaftsebene sind nicht besetzt – wie bisher“, schrieb er in seinem am Dienstag veröffentlichten Wehrbericht für das Jahr 2019.


    Es sei wie in den Vorjahren nicht gelungen, die materielle Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme deutlich zu verbessern, hieß es weiter. Dies deute darauf hin, dass die Strukturen des Beschaffungswesens dysfunktional geworden sein könnten. „Die Strategie absoluter ‚Risiko‘-Minimierung im Management großer Rüstungsprojekte kann zur Maximierung des Risikos für die Truppe führen, die dann mit veralteter oder eben keiner Ausrüstung kämpfen muss“, kritisiert Bartels.

    Daher fordere der Wehrbeauftragte einen Paradigmenwechsel: „Das heißt, weg vom Grundsatz, dass für deutsches Militär immer alles ‘Design’ sein muss, weil es sonst nichts taugt, hin zum ‚IKEA-Prinzip‘: aussuchen, bezahlen und mitnehmen!“ Das oberste Ende moderner Technik, neue Kampfpanzer oder eine neue Flugabwehr, könne dann immer noch als „Designer“-Lösung beschafft werden.

    Bartels hatte schon früher in einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ im November auf Engpässe beim Militär aufmerksam gemacht. Damit reagierte er auf den Vorschlag von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für neue Einsätze der Bundeswehr in Krisenregionen. Grundsätzlich begrüßte er allerdings, dass die Ministerin die „globale Verantwortung“ Deutschlands thematisiere. Doch fehlten der Armee für größere militärische Aufgaben Gerät und Personal, sagte der SPD-Politiker.

    aa/mt/rtr

    Übernommen von Sputnik News

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