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    „Schlag für US-Image als Supermacht“: Irans Oberster Führer zu iranischem Raketenangriff im Irak

    17 Jan    Politik

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    Jan 17

    „Schlag für US-Image als Supermacht“: Irans Oberster Führer zu iranischem Raketenangriff im Irak

    Der Tag, als Raketen des Korps der Islamischen Revolutionsgarden dem Image der Vereinigten Staaten als Supermacht einen Schlag versetzt hätten, sei ein „Gottestag“ gewesen, so Chamenei.


    „Die Nation, die diese Stärke besitzt, dem Beleidiger eine Ohrfeige zu verabreichen, ist von Gotteskraft geführt“, unterstrich Chamenei.   

    Zudem nannte Chamenei laut der Nachrichtenagentur AP den US-Präsidenten Donald Trump einen „Clown“, der nur vorgebe, dem iranischen Volk zu helfen. Trump werde einen „giftigen Dolch in den Rücken der iranischen Nation stoßen“, so Chamenei.

    Ajatollah Ali Chamenei hat erstmals seit 2012 das Freitagsgebet in der Hauptstadt Teheran geleitet.

    Ermordung von General Soleimani

    In der Nacht auf den 3. Januar wurden der Kommandeur der Al-Quds-Eliteeinheit, General Qassem Soleimani, und der Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, samt mehreren Gefolgsleuten bei einem US-Luftangriff im Irak ermordet.

    Begründet wurde die Hinrichtung mit angeblich drohenden Attacken auf US-Bürger und Einrichtungen, die der General geplant haben soll. Beweise dafür wurden bislang aber nicht präsentiert.

    Teheran kündigte „Vergeltungsoperation“ an

    Die Führung in Teheran hatte daraufhin Rache für die Ermordung von Soleimani geschworen und in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar zwei irakische Militärstützpunkte, in denen auch US-Truppen stationiert sind, mit Raketen angegriffen.

    Dem US-Sender CNN zufolge war den auf dem Luftwaffenstützpunkt Ain al-Asad im Irak stationierten US-Truppen bekannt, dass ein Angriff vonseiten des Iran bevorsteht, sodass sie sich zweieinhalb Stunden vor dem Raketeneinschlag in Sicherheit bringen konnten.

    Bei dem iranischen Raketenangriff auf die von US-Truppen genutzte Luftwaffenbasis Ain al-Asad im Irak vom 8. Januar wurden entgegen ersten Angaben des Pentagon doch mehrere US-Soldaten verletzt. Das Online-Magazin „Defense One“ berichtete am Freitag unter Verweis auf das US-Zentralkommando (CENTCOM) von elf Verletzen.

    ns/gs

    Übernommen von Sputnik News

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