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    Strahlendes Erbe: Berlins Forschungsreaktor wird stillgelegt

    11 Dez    Panorama

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    Dez 11

    Strahlendes Erbe: Berlins Forschungsreaktor wird stillgelegt

    Die Abschaltung des Forschungsreaktors im Ortsteil Wannsee soll heute pünktlich um 14:00 Uhr erfolgen.


    Laut dem Helmholtz-Zentrum hat diese Entscheidung finanzielle Gründe. Die Aufrechterhaltung der Anlage werde immer aufwendiger. In der Abwägung hätten heute auch Röntgenquellen wie Berlins Elektronenspeicherring „Bessy II“ ein größeres Zukunftspotenzial als eine Neutronenquelle – und das ganz ohne Kernbrennstoff.

    Kosten

    Der Rückbau des Forschungsreaktors in Berlin wird teuer und nach den heutigen Planungen mehr als ein Jahrzehnt dauern.

    „Wir gehen derzeit von 240 Millionen Euro aus“, so Ina Helms, Sprecherin des Helmholtz-Zentrums.

    Den Großteil übernimmt der Bund. Die hoch radioaktiven Brennelemente sollen dabei zunächst in das Zwischenlager im westfälischen Ahaus kommen. Allein Plutonium als radioaktives Spaltprodukt des Forschungsreaktors hat eine Halbwertzeit von mehr als 25.000 Jahren.

    Neutronenquelle für die Materialforschung

    Mit der Abschaltung des Forschungsreaktors wird es Uranspaltung in der Hauptstadt nicht mehr geben. In Deutschland bietet laut dem Reaktorleiter Stephan Welzel nur noch München eine vergleichbare Technik an.

    Ferner sagte er, dass im Vergleich zur Leistung eines klassischen Atomkraftwerks mit knapp 4000 Megawatt die des Forschungsreaktors eher klein sei:

    „Die Anlage hat nur zehn Megawatt und dient nicht der Energiegewinnung.“

    Es ging immer allein um Neutronen, die bei der Kernspaltung freigesetzt werden. Denn sie können Materialien besonders gut durchleuchten.

    Der Forschungsreaktor in Wannsee wurde seit 1973 betrieben.

    ak/sb/dpa

    Übernommen von Sputnik News

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