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    Betrunkener Waschbär erschossen – war das wirklich nötig?

    9 Dez    Panorama

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    Dez 9

    Betrunkener Waschbär erschossen – war das wirklich nötig?

    Der Sprecher der Stadt Erfurt, Daniel Baumbach, bestätigte am Montag, dass ein Jäger das taumelnde Tier getötet habe. Er fügte hinzu: „Der Waschbär steht auf der EU-Liste der invasiven Arten. Gemäß einer EU-Verordnung müsse der Bestand eingedämmt werden – daher der Abschuss.“


    Demnach würden Waschbären als Gefahr für heimische Tierarten gelten, etwa für Schlangen und Vögel, sie könnten auch schwere Infektionskrankheiten in sich tragen. Das Staupevirus würde etwa auch Hunde und Katzen dahinraffen.

    Laut Baumbach war gar nicht vorgesehen, dass die Feuerwehr den Waschbären in ein Tierheim bringen wird. Sie hätten gewusst, dass das Tier einem Jagdpächter übergeben werden müsse.

    Feuerwehr beschimpft

    Zunächst hieß es in deutschen Medien, die Feuerwehr habe den Waschbären in ein Tierheim gebracht. Doch später wurde berichtet, dass die Feuerwehr das Tier zuerst zur eigenen Leitstelle gebracht und es dann dem Stadtjäger übergeben habe.

    Die Jagdbehörde habe aber kein Anzeichen für eine Krankheit entdeckt, sagte der Sprecher. Nach Auffassung der Behörde sei denkbar, dass das Tier Alkohol zu sich genommen habe. Möglicherweise habe es aber auch Rattengift gefressen.

    Nachdem die Tötung des Waschbären bekannt geworden ist, habe es etwa bei der Feuerwehr Anrufe mit Beschimpfungen gegeben, sagte Baumbach. Auch in sozialen Netzwerken wurde heftig über den Fall diskutiert.

    Waschbären – ein Problem

    Der Naturschutzbund (Nabu) Thüringen verweist derweil darauf, dass die Jagd auf Waschbären einer Sisyphusarbeit gleichkomme. Die Bestandsdichte des Waschbären „wird man nicht durch Bejagung dezimieren können“. Dabei spiele es keine Rolle, ob es um Waschbären gehe, die in der Stadt oder andernorts lebten, sagte Nabu-Sprecher Jürgen Ehrhardt.

    mka/gs/dpa

    Übernommen von Sputnik News

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