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    Betrunkener Waschbär torkelt über Erfurter Weihnachtsmarkt – ein fataler Fehler

    8 Dez    Panorama

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    Dez 8

    Betrunkener Waschbär torkelt über Erfurter Weihnachtsmarkt – ein fataler Fehler

    Der Waschbär torkelte auf dem Weihnachtsmarkt umher und wankte über Straßenbahnschienen. Etwas später legte er sich auf die Stufen eines Restaurants, dann machte er ein Nickerchen unter einem Mülleimer.


    Das kleine Tier mit dem buschigen Schwanz sei „offensichtlich alkoholisiert“ gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag laut der Deutschen Presse-Agentur. Der Waschbär hatte wahrscheinlich von weggeworfenen Glühweinbechern genippt.

    Zunächst hieß es in deutschen Medien, die Feuerwehr habe den Waschbär in ein Tierheim gebracht. Doch später wurde berichtet, dass die Feuerwehr das Tier zuerst zur eigenen Leitstelle gebracht und es dann dem Stadtjäger übergeben habe. Dieser habe den Waschbär dann erschossen.

    Waschbären könnten laut dem Jagdrecht in Thüringen das ganze Jahr über geschossen werden, heißt es bei der „Thüringer Allgemeinen“.

    Wütende Kommentare auf Facebook

    Das Tierheim Erfurt gab die traurige Nachricht auf seiner Facebook-Seite bekannt. Der Waschbär sei eine Plage gewesen, hieß die Begründung, die man dem Tierheim gegeben habe.

    Unter dem Posting gibt es inzwischen mehr als 640 Kommentare, die meisten davon traurig oder wütend. 

     „Ernsthaft? Waschbären sind doch keine Plage, sondern Lebewesen! Mir fehlen die Worte. Was ich mir für den Jäger wünsche, schreibe ich lieber nicht hier. Ich hoffe der Waschbär musste nicht leiden. RIP2, schrieb die Nutzerin Stöffi Schmidt.

    „Guten Abend. Eine Sauerei. Bitte daher um Stellungnahme!. Sowas würde ich dann zur Anzeige bringen!“, lautete ein weiterer Kommentar.

    Jedoch gab es für die Entscheidung, das Tier zu töten, auch Zuspruch: „Waschbären gelten als invasive Art und dürfen per Gesetz nicht mehr ausgewildert werden. Wer dies dennoch tut, macht sich strafbar. Der Abschuss war die einzig richtige Lösung“, schrieb der Nutzer „Best of Jagdgegner – Tierrechtler – Veganer“.

    „Sollte demnächst wieder eine Welle des Entsetzens durch Erfurter Gemeinde gehen, weil die Hygiene in den Restaurants durch solche Tierchen gestört ist, dann erinnere ich euch gerne an eure Worte. Ja ich möchte auch alle Tiere retten, aber dann hätten wir nichts zu essen“, schrieb Anja Feldmann.

    ta/gs

    Übernommen von Sputnik News

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