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    Umwelthilfe attackiert Autoindustrie – Verfehlte Modellpolitik und „industriepolitisches Desaster“

    20 Aug    Panorama

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    Aug 20

    Umwelthilfe attackiert Autoindustrie – Verfehlte Modellpolitik und „industriepolitisches Desaster“

    Die Deutsche Umwelthilfe hat der deutschen Autoindustrie eine verfehlte Modellpolitik vorgeworfen. Der Geschäftsführer der Umwelthilfe, Jürgen Resch, erklärte am Dienstag in Berlin, dass es derzeit nur wenige rein elektrische Fahrzeuge auf dem Markt gebe.


    Die deutschen Hersteller hätten im internationalen Vergleich einen großen Rückstand. Sie setzten stattdessen auf große und schwere Fahrzeuge mit viel Leistung – Resch sprach von „Monster-SUV“.

    Dies sei ein „industriepolitisches Desaster“, so Resch.

    Zudem habe er Zweifel, dass sich in der deutschen Autoindustrie trotz vieler Ankündigungen, E-Autos auf den Markt zu bringen, etwas ändere. Die Bundesregierung müsse daher die Rahmenbedingungen ändern und die Hersteller zu einer „Radikalkur“ zwingen.

    Dass die Deutsche Umwelthilfe durchaus Erfolge in ihrem Vorgehen gegen die Automobilindustrie haben kann, hatte sie schon in der Vergangenheit gezeigt. So hatte sie mit Klagen schon in etlichen deutschen Städten Diesel-Fahrverbote durchgesetzt.

    Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wies die Vorwürfe allerdings entschieden zurück:

    „Jedes zweite Elektroauto, das in den ersten sieben Monaten in Deutschland neu zugelassen wurde, trägt ein deutsches Konzernmarkenzeichen.“

    Bis zum Jahr 2023 würden die deutschen Hersteller ihr E-Modellangebot auf über 150 verfünffachen. Auf der Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) werde es zahlreiche neue Elektromodelle geben.

    Außerdem verwies der VDA darauf, dass die deutschen Hersteller ihren CO2-Ausstoß im beim Kunden beliebten SUV-Segment, verglichen mit allen anderen Segmenten, in den vergangenen Jahren am stärksten reduziert hätten – und zwar um 35 Prozent. Im Kleinwagensegment habe die Reduktion 24 Prozent betragen.

    ng/mt/dpa

    Übernommen von Sputnik News

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