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    USA können im Persischen Golf nicht mit Militärhilfe Polens rechnen

    19 Aug    Politik

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    Aug 19

    USA können im Persischen Golf nicht mit Militärhilfe Polens rechnen

    Im Laufe des Gesprächs wollte der Journalist der Zeitung wissen, ob Präsident Andrzej Duda seinem US-Amtskollegen seine Unterstützung versprochen habe, falls es zu einem Krieg mit dem Iran kommen würde.


    Laut Czaputowicz gab es „keine solchen Verpflichtungen“.

    Allerdings solle das Problem der Schifffahrt im Persischen Golf viel weiter gefasst werden. Die Rede sei nicht vom Iran allein, betonte der Minister:

    „Die Amerikaner, aber auch die Briten, glauben, dass entschlossene Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Schifffahrtsfreiheit im Persischen Golf wiederherzustellen. Wir halten diese Maßnahmen für gerechtfertigt“, äußerte er.

    „Allerdings ist Polen keine Seemacht und hat keine großen Möglichkeiten, sich in fernen Gewässern zu engagieren. Wir können jedoch politische Unterstützung leisten oder Fachkräfte entsenden“, fügte er hinzu.

    Zuvor hatten die USA ihre Absicht bekanntgegeben, eine internationale Koalition zu schaffen, die die Gewässer vor der iranischen und der jemenitischen Küste patrouillieren würde. Die ersten Angebote wurden Ende Juni bei den Verhandlungen der Nato-Verbündeten auf Ministerebene in Brüssel unterbreitet und galten unter anderem für die Aufklärung aus der Luft sowie die Begleitung der Handelsschiffe durch Militärschiffe in der Straße von Hormus. Anfang August schloss sich Großbritannien an die von den USA angeregte Koalition an, die die Gewässer in der Nähe des Irans patrouillieren soll.

    Die Lage um den Persischen Golf hatte sich verschärft, als die Islamische Republik am 19. Juli den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero“ in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet hatte. Der Öltanker war laut Teheran in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen.

    Am 4. Juli hatte die britische Royal Navy den iranischen Öltanker „Grace 1“ vor Gibraltar wegen angeblicher Verletzungen der EU-Sanktionen gegen Syrien aufgebracht. Erst sechs Wochen später konnte der Tanker Medienberichten zufolge Gibraltar verlassen. Nach Informationen der Zeitung „Gibraltar Chronicle” hatten die US-Behörden nur wenige Stunden vor der beschlossenen Freilassung der „Grace1“ darum gebeten, die Festsetzung des Tankers zu verlängern.

    asch/ae

    Übernommen von Sputnik News

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