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    Iranischer Öltanker vor Gibraltar: US-Gericht ordnet Beschlagnahmung an

    17 Aug    Politik

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    Aug 17

    Iranischer Öltanker vor Gibraltar: US-Gericht ordnet Beschlagnahmung an

    Dem Amt zufolge verfügte das Bundesgericht in Washington, D.C. am Freitag die Beschlagnahmung des Tankers, des Erdöls an Bord sowie von 995.000 Dollar Bankvermögen einer Firma, die Verbindungen zu dem Schiff haben soll.


    Das US-Justizministerium begründete seine Maßnahme mit mutmaßlichen Verstößen gegen US-Sanktionen, Geldwäschegesetze und Terrorismusstatuten. Darüber hinaus wird auf eine angebliche Verbindung zwischen dem Schiff und den iranischen Revolutionsgarden hingewiesen, die Washington als eine Terrororganisation einstuft. Laut dem Dokument ist das Schiff Teil eines Plans zur Unterstützung illegaler Lieferungen Irans an Syrien.

    Festhalten des iranischen Öltankers „Grace 1“

    Am 4. Juli hatten die Behörden in Gibraltar und die britische Marine den unter der Flagge Panamas fahrenden Supertanker vor Gibraltar wegen des Verdachts auf illegale Öllieferungen an Syrien festgesetzt. Dem Schiff wurde vorgeworfen, gegen die europäischen Syrien-Sanktionen verstoßen zu haben. Die EU stellt seit 2011 Öllieferungen an Syrien unter Strafe. Das Öl in dem Tanker soll aus dem Iran stammen, was wiederum die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik verletzen würde.

    Reaktion Irans

    Teheran wies den Verdacht von sich und bezeichnete das Vorgehen der britischen Behörden als „Piraterie“. Der Iran kündigte Vergeltungsmaßnahmen an und setze zwei Wochen später den unter britischer Flagge fahrenden Tanker „Stena Impero“ in der Straße von Hormus mit der Begründung fest, dieser habe gegen das Seerecht verstoßen. Die Vorfälle hatten den Iran-Konflikt und die Spannungen in der Golf-Region verschärft.

    Am Donnerstag ließen die Behörden von Gibraltar das Schiff in dem britischen Überseegebiet frei.

    mo/sb

    Übernommen von Sputnik News

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