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    Lebensgefährlich: Trockenfisch bringt Mann ins Koma – Händler ruft giftige Ware zurück

    13 Aug    Panorama

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    Aug 13

    Lebensgefährlich: Trockenfisch bringt Mann ins Koma – Händler ruft giftige Ware zurück

    Nach dem Verzehr von Trockenfisch ist ein Mann aus dem Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen mit Koma ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es handelte sich um die lebensgefährliche Botulismus-Vergiftung, die bei verdorbenem Fisch oder Fleisch auftreten kann.


    Auf der Intensivstation habe man dem Mann Blut entnommen und dabei ein Gift von Trockenfisch gefunden. Daraufhin sei ein Einzelhändler ermittelt worden, erklärt Burkhard Riepenhoff, Leiter der Pressestelle der Kreisverwaltung Osnabrück, gegenüber Sputnik. „Der Großhändler ist sofort angesprochen worden und hat alle seine Einzelhändler gewarnt und hat diesen Fisch aus dem Programm genommen. Wir haben auch als Landkreis gewarnt vor dem Verzehr von Trockenfisch“, erklärt er.

    Betroffene Fischsorten seien: Plötze – ausgenommen und unausgenommen, Karausche, Flussbarsch, Forelle und Hecht. „Wir haben alles aus den Läden rausgenommen, was wir noch kriegen konnten, und haben an die Verbraucher appelliert: Wenn man so etwas zuhause liegen hat, das möglichst zu vernichten und nicht zu verzehren“, so Riepenhoff. Betroffen sind Märkte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Ware von diesem Händler abnehmen.

    Wie viele Fische davon betroffen sein könnten, ist laut dem Leiter der Pressestelle nicht bekannt. Auch die Fischart habe man nicht näher ermitteln können und habe deshalb alle Fischsorten, die gehandelt wurden, in der Warnung genannt und schnell aus den Regalen entfernt.

    Sollte jemand Anfang August alte Ware gekauft und diese dennoch verzehrt haben, gilt dies zu beachten: „Wenn man bei sich Symptome feststellt wie ungewöhnliche Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und ganz besonders Lähmungserscheinungen und Seheinschränkungen – dann bitte sofort zum Arzt. Wenn Botulismus nicht behandelt wird, ist er immer lebensgefährlich“, betont Riepenhoff.

    Neben dem erkrankten Mann seien keine weiteren Fälle bekannt. Derzeit bestehe beim Einkauf keine Gefahr mehr. Generell hebt der Leiter der Pressestelle aber hervor: „Wenn man rohe Dinge kauft, sollte man genau wissen, wo man sie kauft und dass man dem Händler wirklich vertrauen kann.“

    vr/sna

    Das Interview mit Burkhard Riepenhoff in voller Länge:

    Übernommen von Sputnik News

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