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    Polizeigewerkschaft: Keine „hundertprozentige Sicherheit“ an Bahnhöfen möglich

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    Jul 31

    Polizeigewerkschaft: Keine „hundertprozentige Sicherheit“ an Bahnhöfen möglich

    Ein Bahnhof.

    Wendt hält eine hundertprozentige Sicherheit an deutschen Bahnhöfen für nicht durchführbar.


    Von Redaktion

    „Wir können keine hundertprozentige Sicherheit herstellen. Wenn sich jemand unauffällig verhält und zur Tat entschlossen ist, dann kann ihn niemand daran hindern“, sagte Rainer Wendt, der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Durch mehr Polizisten und intelligente Videoaufklärung auf den Bahnhöfen könne das Sicherheitsgefühl der Reisenden zwar erhöht werden. Auch sei es möglich, auffällige Personen leichter zu identifizieren. Bei vollkommen unauffälligen Tätern greife aber beides nicht.

    Wendt sprach sich zudem gegen Vorschläge aus, die 6.500 deutschen Bahnhöfe durch bauliche oder technische Maßnahmen an den Bahnsteigen sicherer zu machen. So sei es in den meisten Bahnhöfen aus Platzgründen gar nicht möglich, Reisende erst dann an die Gleise zu lassen, wenn der Zug halte. „Da gibt es gar keine Wartezonen.“

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    Auch die Idee, nur Menschen mit gültiger Fahrkarte auf den Bahnsteig zu lassen, biete keine große Sicherheit. Wer zur Tat entschlossen sei, würde sich dann vermutlich einfach eine Karte kaufen.

    Der Einbau von stabilen Sperren, wie es sie teilweise in anderen Ländern gibt, sei wiederum zu teuer und zu aufwendig. „Das ist alles kurzfristig nicht durchführbar“, sagte Wendt.

    Wendt äußerte die Erwartung, dass demnächst wieder mehr Bundespolizisten auf den Bahnhöfen präsent seien. Nachdem in den vergangenen Jahren viele Polizeidienststellen an Bahnhöfen teilweise oder ganz geschlossen worden seien, rechne er nun mit der vom Bundesinnenministerium bereits angekündigten Aufstockung der Bundespolizei.

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    Original: https://www.contra-magazin.com/2019/07/polizeigewerkschaft-keine-hundertprozentige-sicherheit-an-bahnhoefen-moeglich/ Übernommen von Contra Magazin

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