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    Kreuz.net, ein erklärter Antisemit und eine langjährige Männerfeindschaft

    11 Jul    Politik

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    Jul 11

    Kreuz.net, ein erklärter Antisemit und eine langjährige Männerfeindschaft

    Am 2. Juli hatten wir über Twitter eine Umfrage gestartet, mit der nur wenige Leser etwas anfangen konnten. Ganze 19 Antworten trudelten ein. Gefragt wurde, ob die Leser ein Bekenntnis zum Antisemitismus eher einem Autoren von Philosophia Perennis oder der Zeitschrift Sezession zuordnen würden. Hier nun die Aufklärung:


    Das Zitat stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Gastautor auf Philosophia Perennis. Hier ein Screenshot von der berüchtigten Plattform Kreuz.net, die vor allem durch ihre Hetze zum Tod des homosexuellen Komikers Dirk Bach bekannt wurde. Auch David Berger wurde auf Kreuz.net extrem angefeindet. 

    Michael van Laack, der eigenen Angaben nach unter seinem Klarnamen postet, hat laut Internetarchiv hunderte Kommentare auf Kreuz.net gepostet und griff in einem Facebook-Kommentar den AfD-Politiker Maximilian Krah scharf an. Aktuell wird Krah auch auf Philosophia Perennis wegen seiner Teilnahme an der Sommerakademie in Schnellroda kritisiert.

    Michael van Laack und Krah verbindet offenbar eine langjährige Männerfeindschaft. Eine entsprechende Anfrage ließ Krah bis jetzt unbeantwortet. Wortgefechte zwischen den beiden Kontrahenten finden sich leicht über Google. Zum Beispiel hier auf Cathwalk.

    Seinerzeit hat Maximilian Krah wohl bei der Entlassung von van Laack als Anwalt der Piusbruderschaft eine Rolle gespielt.

    Screenshot CathwalkScreenshot Cathwalk

    Wie auch immer die Hintergründe sein mögen, was macht ein Autor wie van Laack auf einer Plattform, die sich gegen Antisemitismus positioniert hat? Kann man ernsthaft zwischen „religösem Antisemitismus mit Feindesliebe“ und „politischem Antisemitismus mit Hass“ unterscheiden und die Hände in Unschuld waschen? Laut dem Herrn van Laack auf Kreuz.net tragen „die Juden“ die Verantwortung für den Tod „seines Herrn“, weil sie ihn „ermordet“ haben. Falls die beiden Herrschaften tatsächlich identisch sein sollten, wäre eine Distanzierung fällig, oder?

    Von guten und bösen Antisemiten

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    Übernommen von Opposition24

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