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    Küken schreddern leicht gemacht: Gericht erlaubt massenhafte Tötung

    13 Jun    Panorama

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    Jun 13

    Küken schreddern leicht gemacht: Gericht erlaubt massenhafte Tötung

    Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht vorerst weiter erlaubt. Bis zur Einführung von Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei dürften Brutbetriebe männliche Küken deshalb weiter töten. Das Gericht in Leipzig urteilte, die wirtschaftlichen Interessen der Betriebe seien zwar kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig.


    Die Wirtschaft freut sich…

    Über das Urteil freut sich vor allem der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft. Dessen Präsident Friedrich-Otto Ripke hatte bereits vorher erklärt, er wünsche sich mindestens eine mehrjährige Übergangsfrist, sollten die Bundesrichter die bisherige Praxis als tierschutzwidrig einstufen. Nun ist das Bundesverwaltungsgericht dem Loby-Verband sogar noch weiter entgegengekommen.

    ​Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das Kükentöten 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien aus NRW klagten dagegen. Jedes Jahr werden in Deutschland laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 45 Millionen männlicher Küken nach dem Schlüpfen getötet. Sie sind für die Zucht von Legehennen überflüssig und eignen sich auch nicht für die Mast.

    Klöckner will helfen…

    Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte sich zuvor gegen das massenhafte Töten von männlichen Küken ausgesprochen. Ihr Ministerium fördere mit mehr als acht Millionen Euro verschiedene Verfahren und Initiativen, die das Kükentöten zukünftig überflüssig machen sollen. Tierschützer bemängeln, dass es bereits serienreife Technik zur Geschlechterbestimmung im Ei gebe, die von der Wirtschaft bisher aber nicht akzeptiert seien.

    dpa/mjo

    Übernommen von Sputnik News

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