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    Washington sieht erneut „Anzeichen“ von C-Waffen-Angriff in Syrien

    22 Mai    Politik

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    Mai 22

    Washington sieht erneut „Anzeichen“ von C-Waffen-Angriff in Syrien

    „Leider sehen wir immer wieder Anzeichen dafür, dass das Assad-Regime vielleicht wieder chemische Waffen einsetzt. Darunter fällt auch ein angeblicher Chlorgasangriff in Nordwestsyrien am Morgen des 19. Mai“, lautet es in der Mitteilung. „Wir sammeln immer noch Informationen über diesen Vorfall und warnen erneut davor, dass die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten im Falle eines Einsatzes chemischer Waffen durch das Assad-Regime schnell und angemessen reagieren werden“.


    Das syrische Außenministerium hatte die Informationen zum angeblichen Chemiewaffeneinsatz dementiert.

    Am Freitag hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass Kämpfer der Terrormiliz „Dschebhat an-Nusra“ in der syrischen Provinz Idlib eine Provokation vorbereiten, um der russischen Luftwaffe chemische Angriffe auf Zivilisten vorzuwerfen.

    Die Kämpfer hätten geplant, eine angebliche Vergiftung von Zivilisten neben Resten russischer Munition zu filmen, und die Aufnahmen über soziale Plattformen sowie westliche Medien zu teilen, hieß es.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Syrien: Präsident Assad eröffnet Zentrum für Bekämpfung terroristischer Ideologie<<<

    Am Dienstag teilte der Chef des Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Viktor Kuptschischin, mit, die in der Idlib-Deeskalationszone operierenden Terrorkämpfer der Terrorgruppe „Hai‘at Tahrir asch-Scham“* (ehemals „Dschebhat an-Nusra“) würden die Inszenierung einer Chemiewaffenattacke planen, um der syrischen Armee „chemische Angriffe“ gegen Zivilisten vorzuwerfen. Die Extremisten würden über beträchtliche Mengen an giftigen Substanzen verfügen, mit denen sie Munition füllen würden.

    Die Terrormiliz habe den sogenannten „chemischen Flügel“ geschaffen. Dabei handle es sich um eine spezielle Gruppe, deren Mitglieder Giftstoffe herstellen, erste Hilfe bei Vergiftungen leisten und gefälschte Berichte über angebliche Chemieangriffe in sozialen Netzwerken teilen würden, so Kuptschischin.

    Die USA und ihre Verbündeten machen nach wie vor die syrische Regierung für eine Reihe der Chemieangriffe und insbesondere für die Attacke in der Stadt Douma vom 7. April 2018 verantwortlich. Dabei ignorieren die Vereinigten Staaten aufkommende Beweise, die das Assad-Regime entlasten.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Russisches Militär: „Familientod durch Chemiewaffen“ für Medien in Syrien inszeniert<<<

    Am 13. Mai hatte die Working Group on Syria, Propaganda and Media einen unveröffentlichten Bericht der Fact Finding Mission der Organisation für Verbot von chemischen Waffen (OPCW) publik gemacht, aus dem hervorging, dass die „chemische Attacke in Douma“ inszeniert worden war.

    Im April hatten mindestens 40 Mitglieder der Organisation der „Weißhelme“ in einer Reihe von Interviews zugegeben, in Syrien Chemie-Angriffe inszeniert zu haben. Damit sollten Vergeltungsmaßnahmen gegen Präsident Bashar al-Assad provoziert werden.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    Übernommen von Sputnik News

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