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    Prozess in Berlin: 31-jähriger Islamist plante offenbar Sprengstoffanschlag

    16 Mai    Panorama

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    Mai 16

    Prozess in Berlin: 31-jähriger Islamist plante offenbar Sprengstoffanschlag

    Demnach geht die Anklage der Bundesanwaltschaft davon aus, dass bei den Planungen ab dem Sommer 2015 auch ein derzeit in Frankreich inhaftierter Islamist sowie der spätere Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, Anis Amri, dabei waren.


    Der Verdächtige soll in seiner Berliner Wohnung im Oktober 2016 eine erhebliche Menge des gefährlichen Sprengstoffs TATP gelagert haben. Damit habe er geplant, einen Sprengsatz zu bauen, um ihn zeitnah zu zünden.

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    Als mögliches Anschlagsziel sei in der Anklage das „Gesundbrunnen-Center“ in der Hauptstadt genannt worden.

    Die Polizei habe jedoch diese Vorbereitungen gestört, sodass er sie aus Angst vor Entdeckung Ende Oktober 2016 abgebrochen habe.

    Amri soll sich Anfang Oktober 2016 dem Plan angeschlossen haben.

    Laut der Bundesanwaltschaft besuchte Magomed-Ali C. die inzwischen verbotene Berliner Fussilet-Moschee, in deren Umfeld er seine radikal-islamistische Gesinnung geschärft habe.

    Dort verkehrte auch Amri.

    Der Tunesier Amri hatte am 19. Dezember 2016 einen Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gesteuert. Elf Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Außerdem tötete Amri den Lastwagenfahrer. Er selbst wurde auf der Flucht in Italien erschossen.

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    Magomed-Ali C. soll die russische Staatsangehörigkeit haben und aus der islamisch geprägten Unruheprovinz Dagestan im Nordkaukasus stammen, wo russische Spezialkräfte regelmäßig Spezialoperationen gegen islamistische Terrorzellen ausführen müssen, um Anschläge zu verhindern und das Ausbreiten des Islamismus zu stoppen.

    Übernommen von Sputnik News

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