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    USA: Kinder in „Horrorhaus“ gefoltert – Eltern müssen Jahrzehnte in Haft

    20 Apr    Panorama

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    Apr 20

    USA: Kinder in „Horrorhaus“ gefoltert – Eltern müssen Jahrzehnte in Haft

    Die Vorfälle in dem Haus der Familie in der Stadt Perris waren Anfang 2018 ans Licht gekommen. Damals gelang einer 17-jährigen Tochter die Flucht aus dem Elternhaus. Das Mädchen alarmierte daraufhin die Polizei.


    Ihre Flucht soll sie zwei Jahre lang geplant haben. Als Polizisten das Haus betraten, waren laut Medienberichten drei der Kinder angekettet. Journalisten sprachen von einem „Horrorhaus“.

    Die 50 Jahre alte Louise Turpin und ihr 57 Jahre alter Mann David wurden wegen Folter, schwerer Misshandlung und Vernachlässigung von 12 ihrer 13 Kinder schuldig gesprochen, berichtet die Zeitung „Los Angeles Times“. Das Strafmaß lautete 25 Jahre bis lebenslang. Die beiden müssen also mindestens 25 Jahre absitzen, bevor sie auf Begnadigung hoffen können.

    Das Ehepaar hatte sich im Februar für schuldig bekannt.

    Die Geschwister wurden laut der Staatsanwaltschaft mit Ketten gefesselt und an ihre Betten gebunden. Sie seien oft geschlagen worden und hätten kaum etwas zu essen bekommen. Die Kinder – sie waren zu diesem Zeitpunkt zwei bis 29 Jahre alt – waren unterernährt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

    Die Kinder hätten zudem tagsüber geschlafen und seien nachts wach gewesen. Nur wenige Male im Jahr sei Duschen erlaubt gewesen. Wenn sie ihre Hände oberhalb des Handgelenks wuschen, hätten die Eltern das schon als Spielen bestraft und sie zur Strafe gefesselt.

    Im Haus sei verpacktes Spielzeug gefunden worden, mit dem die Kinder aber nicht spielen durften. Für sich selbst hätten die Eltern genug Essen gekauft.

    Am Freitag hatten einige der Kinder erstmals vor Gericht ausgesagt. Eine der Töchter sagte: „Meine Eltern haben mir mein ganzes Leben genommen, aber ich nehme es mir jetzt zurück.“ Sie sei heute eigenständig, und ihr Leben sei großartig.

    Eine ihrer Schwestern ließ dagegen laut US-Medien durch einen Anwalt erklären, sie hoffe, wieder mit ihren Eltern sprechen zu können. Sie glaube, die beiden hätten „ihr Bestes gegeben“.

    Auch die Mutter äußerte sich vor dem Gericht. Es tue ihr leid, ihren Kindern wehgetan zu haben, so die Frau laut CNN. Sie glaube aber, dass Gott einen besonderen Plan für jedes der Kinder habe.

    Übernommen von Sputnik News

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