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    Kinderporno-Verdacht erschüttert Würzburg – Jungen über Jahre missbraucht

    21 Mrz    Gesellschaft

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    Mrz 21

    Kinderporno-Verdacht erschüttert Würzburg – Jungen über Jahre missbraucht

    Den ersten Ermittlungen zufolge soll ein Mann wahrscheinlich über Jahre in Würzburg den Missbrauch kleiner Jungen fotografiert oder gefilmt und die Bilder ins sogenannte Darknet gestellt haben.


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    Von den zunächst zwei Verdächtigen soll zudem ein Mann einen Bezug zu einer Würzburger Kindertagesstätte gehabt haben.

    Inzwischen würden die Ermittler jedoch davon ausgehen, dass er wahrscheinlich von nichts wusste – obwohl die beiden zusammenlebten. Aus diesem Grund wurde er zunächst freigelassen.

    Der zweite Mann bleibt laut der dpa allerdings vorerst hinter Gittern. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie. Sie prüft noch, ob der Mann die Kinder selbst missbrauchte.

    Nach Recherchen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Verdächtige in verschiedenen Bereichen mit Kindern engagiert gewesen sein.

    „Es gibt eine Vielzahl von Ermittlungsansätzen, denen wir nachgehen müssen, um die möglichen Opfer zu identifizieren“, sagte in diesem Zusammenhang Oberstaatsanwalt Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Donnerstag.

    Es sei eine aufwendige Ermittlungsarbeit im Gange.

    Aufwendige Analysen der Bilder und Videos würden nun anstehen, um weitere Erkenntnisse über Opfer, Täter und die Örtlichkeit zu gewinnen. Gleichzeitig geben die Ermittler zu, dass auch im Darknet die Täter immer vorsichtiger werden. Sie würden zunehmend darauf achten, dass der Ort der Aufnahmen, Täter und Opfer nicht erkennbar seien.

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    Das gesamte Ausmaß des Missbrauchs ist noch unklar. Laut Oberstaatsanwalt Schorr geht es um eine dreistellige Zahl von Foto- und Videoaufnahmen.

    „Es werden tatsächlich sexuelle Handlungen gezeigt“, sagte Schorr.

    Er gehe schon davon aus, dass es ein Geschehen gewesen sei, „das sich über mehrere Jahre hingezogen hat.“

    Gleichzeitig bleibe unklar, wie viele Kinder betroffen seien.

    Bei den Opfern handele es sich um „sehr junge Kinder“. Mädchen seien nicht dabei.

    Bereits am Mittwochabend hatten die Ermittler insgesamt zehn Objekte durchsucht. Spezialeinsatzkräfte und Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) unterstützten die Würzburger Ermittler.

    In der Kita blieben am Donnerstag die Rollläden geschlossen, obwohl es am Nachmittag teilweise Entwarnung gab: Wahrscheinlich ist dort nichts geschehen.

    Übernommen von Sputnik News

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