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    Christchurch: 18-Jähriger wegen Verbreitung von Massaker-Lifestream vor Gericht

    18 Mrz    Panorama

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    Mrz 18

    Christchurch: 18-Jähriger wegen Verbreitung von Massaker-Lifestream vor Gericht

    Demnach wurde der junge Mann am Montag einem Richter in Christchurch vorgeführt. Der Attentäter hatte seine Tat am Freitag gefilmt und direkt im Internet übertragen. Dem 18-Jährigen wird nun vorgeworfen, diese Aufnahmen im Netz geteilt zu haben, so die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Montag.


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    Auch soll er Zeitungsangaben zufolge ein Foto von einer der angegriffenen Moscheen online veröffentlicht und mit der Botschaft „Ziel erfasst” versehen haben. In weiteren Chat-Nachrichten habe er darüber hinaus zu „extremer Gewalt angestachelt”.

    Der 18-Jährige war bereits am Freitag festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Mit der Bluttat soll er nach Angaben der Polizei sonst nicht in Verbindung stehen. Eine Freilassung auf Kaution wurde am Montag verweigert. Am 8. April soll der Jugendliche erneut vor den Richter treten.

    Im neuseeländischen Christchurch ist es am 15.03. zu bewaffneten Angriffen auf zwei Moscheen gekommen. Die Tat hatte der Rechtsextremist mit einer Helm-Kamera live ins Internet übertragen. Zuvor hat der Schütze außerdem ein Manifest veröffentlicht, in dem er zum Mord an Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem Bürgermeister von London, Sadiq Khan, aufruft. Der Attentäter von Neuseeland war offenbar ein aktiver Nutzer des Netzwerkes Twitter sowie anderer Online-Plattformen, auf denen er zahlreiche rechtsextreme Botschaften publizierte. So soll er Verehrer des norwegischen Attentäters Anders Breivik gewesen sein und scharf den Islam und die Immigration kritisiert haben.

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    Der mutmaßliche Attentäter sitzt nach dem rassistisch motivierten Anschlag mit mindestens 50 Todesopfern auf zwei Moscheen in Untersuchungshaft. Ihm droht lebenslange Haft wegen vielfachen Mordes. Bei seiner Festnahme wurden fünf Schusswaffen sichergestellt. Der Australier, der seit einigen Jahren in Neuseeland lebt, hatte vor der Tat eine Kampfschrift mit rechtsextremen Parolen ins Internet gestellt und auch per Mail verschickt.

    Übernommen von Sputnik News

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