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    Wie durch Panikmache und Propaganda die Dedollarifizierung dämonisiert wird

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    Okt 11

    Wie durch Panikmache und Propaganda die Dedollarifizierung dämonisiert wird

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    Die Medienkampagne ist darauf gerichtet, die Russen davon zu überzeugen, dass der Verzicht auf den Dollar bei Auslandszahlungen sich sehr negativ auf ihre Ersparnisse, persönliche Freiheit und die russische Wirtschaft im Ganzen auswirken wird.


    An der Propaganda zur Nutzung der US-Währung und Verwundbarkeit der russischen Wirtschaft vor den Strafmaßnahmen Washingtons nehmen Medien, Wirtschaftsexperten sowie populäre Videoblogger teil.

    Es wird beharrlich versucht, die russische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass nur Verrückte und Unwissende von einem Verzicht auf den Dollar träumen, der nur Schäden anrichten und im schlimmsten Fall zum Zusammenbruch des russischen Handels führen würde. In diesem Kontext sollte man sehen, was über das Dollar-System nicht russische USA-Freunde, sondern westliche Experten sagen, die kaum wegen Sympathien gegenüber dem Kreml bzw. Russland und Putin-Propaganda im Verdacht stehen können.

    Der ehemalige britische Handelsminister, Ex-Ökonom von Goldman Sachs und derzeitige Vorsitzende des britischen Think Tanks “The Royal Institute of International Affairs“ Jim O’Neill  sagte gegenüber dem TV-Sender „CNBC“, dass der US-Dollar eine unverhältnismäßig große Rolle bei den globalen Finanzen spiele. Er bezeichnete diese Rolle als ein „Problem“.

    „Wir befinden uns in dieser sehr merkwürdigen Situation, in der die Rolle des US-Dollars in den globalen Finanzen wichtiger als die Rolle der US-Wirtschaft selbst ist“, sagte O’Neill. Als Illustration seiner These verwies er darauf, dass der Anteil der US-Wirtschaft am globalen BIP bereits unter 20 Prozent gefallen sei, was der dominierenden Rolle des US-Dollars im Welthandel gar nicht entspreche.

    Im Kontext dieser scharfsinnigen Einschätzung, die von einem einflussreichen britischen Politiker und Financier ausgedrückt wurde, ist auch das Urteil des EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker zum dollarisierten internationalen Handelssystem zu sehen. „Es ist absurd, dass Europa 80 Prozent seines Energie-Imports in US-Dollar bezahlt, obwohl nur zwei Prozent des Imports von Energieträgern auf die USA entfallen. Es ist absurd, dass europäische Unternehmen europäische Flugzeuge in Dollar und nicht in Euro kaufen“.

    >>Andere Sputnik-Artikel: Bloomberg: Dollar-„Tyrannei“ geht ihrem Ende entgegen

    Das ist nicht nur die Meinung eines einflussreichen europäischen Politikers. Juncker weiß, wovon er spricht, denn er arbeitete mehr als zehn Jahre als Finanzminister Luxemburgs – eines noblen Offshore-Gebiets der EU. Kaum jemand kennt die andere Seite des Weltfinanzsystems besser als der EU-Kommissionschef. Er weiß, wovon er spricht, wenn er sagt, dass die europäische Währung unbedingt zum „Gesicht und Instrument des neuen souveränen Europas“ werden müsse.

    Ein sehr wichtiges Element bei allen Anstrengungen, die russische Gesellschaft und politische Klasse davon zu überzeugen, dass man auf Dollar nicht verzichten darf, besteht im Vorschub der These darüber, dass die USA der globale Hegemon sind, weshalb man nur ihre Währung nutzen sollte. Damit gibt es jedoch einige Probleme. Erstens hängt die US-Hegemonie in vielerlei Hinsicht vom Status des Dollars ab. Zudem ist die Zuversicht darin, dass mit der US-Hegemonie alles in Ordnung ist, eher für eine kleine Gruppe von russischen USA-Freunden typisch, deren Meinung in den Medien und in der Expertengemeinschaft unverhältnismäßig hoch vertreten ist.

    Um nicht mit dem Vorwurf der Kreml-Propaganda konfrontiert zu werden, sollte man die Meinung eines westlichen Experten anführen, der auf der einen Seite als Russland-Hasser gilt, auf der anderen Seite aber ein sehr einflussreicher Politologe und Stratege ist, dessen Meinung selbst von der westlichen politischen Elite respektiert wird.

    >>Andere Sputnik-Artikel: Russlands Staatsfinanzen erstmals seit 2011 wieder im grünen Bereich

    Der Politologe Ian Bremer und Gründer der größten US-Firma für politisches und geopolitisches Consulting Eurasia Group sagte am Mittwoch auf der Konferenz ANZ Finance&Treasury Forum in Singapur: „Diese geopolitische Rezession ist in der Tat etwas sehr simples. Das ist das Ende der Weltordnung unter US-Führung. Und wir wissen noch nicht, was diese Weltordnung ersetzen wird.“ Ihm zufolge wurden alle Grundlagen der globalen Weltordnung in den vergangenen 25 Jahren unter US-Führung zerstört.

    Der Präsident der Denkfabrik Council on Foreign Relations, Richard Haass, veröffentlichte einen Artikel unter dem Titel „Liberale Weltordnung, ruhe in Frieden“, in dem er nicht nur die Abschaffung der US-Dominanz beschreibt, sondern auch die Verantwortlichen dafür benennt – Russland und Donald Trump.

    Das ist keine Kreml-Propaganda, die sagt, dass die unipolare Welt – die große und schreckliche Pax Americana — nicht mehr existiert. Das sagen angesehene US-Experten. Angesichts des Zusammenbruchs des existierenden Systems ist es nicht nur töricht, nach der Währung des scheidenden Hegemons zu greifen. Das ist sogar ein Fehler, der an ein Verbrechen gegen die Zukunft unseres Landes grenzt, das eine der wichtigsten Rollen bei der Demontage des Pax Americana spielte.

    Die Dominanz des US-Dollars im Welthandel wird nicht morgen abgeschafft, doch je schneller dieser Prozess beginnt, desto mehr Dividende erhält Russland von diesem Prozess. Und desto besser wird es vor den Versuchen Washingtons geschützt, eigene geopolitische Opponenten mit der Sanktionspeitsche zu schlagen. Eine vorsichtige und kalkulierte Entschlossenheit ist der beste Weg zum Erfolg. Dieses Prinzip eignet sich sehr gut für die Entdollarisierung des russischen und globalen Finanzsystems.

    Übernommen von Sputnik News

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