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    VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Euro Bußgeld zahlen

    13 Jun    Wirtschaft
    Jun 13

    VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Euro Bußgeld zahlen

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    “Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung”, teilte der Autobauer in einer Presseerklärung mit. Nach den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft sei es zu “Aufsichtspflichtverletzungen in der Abteilung Aggregate-Entwicklung im Zusammenhang mit der Fahrzeugprüfung” gekommen.


    Diese seien laut Staatsanwaltschaft “mitursächlich” dafür, dass von Mitte 2007 bis 2015 insgesamt 10,7 Millionen Diesel-Fahrzeuge mit einer unzulässigen Softwarefunktion beworben, an Abnehmer veräußert und in den Verkehr gebracht wurden.

    Die Geldbuße setzt sich laut Volkswagen aus dem gesetzlichen Höchstmaß einer Ahndung in Höhe von fünf Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile im Umfang von 995 Millionen Euro zusammen.

    “VW bekennt sich zu seiner Verantwortung”

    Der Autobauer kündigte an, gegen die Geldbuße keine Rechtsmittel einlegen zu wollen. “Volkswagen bekennt sich damit zu seiner Verantwortung für die Dieselkrise und sieht darin einen weiteren wesentlichen Schritt zu ihrer Bewältigung”, heißt es in der Mitteilung des Konzerns weiter.

    Damit werde ein laufendes Ordnungswidrigkeitenverfahren beendet. Volkswagen gehe davon aus, dass die Beendigung des Verfahrens auch “erhebliche positive Auswirkungen auf weitere in Europa gegen die Volkswagen AG und ihre Konzerngesellschaften geführte behördliche Verfahren” haben erde.

    gri/sam (dpa, afp)

    Übernommen von DW – Deutsche Welle (BRD-Auslandsinformationssender)

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