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Experten stufen S-400 als weltweit bestes Luftabwehrsystem ein

    16 Mai

    Experten stufen S-400 als weltweit bestes Luftabwehrsystem ein

    Der Einsatz diverser Raketentypen und zusätzlicher Radare für konkrete Ziele macht die S-400 zum entscheidenden Faktor bei der Gewährleistung der Luftsicherheit.


    Zuletzt wurden S-400-Systeme von Saudi-Arabien bestellt, nach Indien, China und der Türkei. Ägypten und noch ein dutzend Staaten verhandeln über den Erwerb von S-400-Komplexen. Kairo hat bereits russische S-300 – Vorgänger von S-400 —, die in der Lage sind, ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen, Marschflugkörper, Präzisionsbomben und Flugzeuge diverser Typen vom Himmel zu holen. Gleiche Systeme sind in Venezuela, Indien und der Ukraine sowie in den NATO-Ländern Griechenland und Bulgarien im Dienst.

    Ungeachtet der hoher Effektivität von S-300 werde der „Triumph“ die Regeln der Kriegsführung in der Luft kardinal ändern, schreibt die chinesische Ausgabe Eastday. Der Hauptunterschied von S-400 von anderen Luftabwehrsystemen bestehe darin, dass der neue Komplex Raketen verschiedener Typen abfeuern und zeitgleich bis zu 40 Zielen ins Visier nehmen könne.

    Besonders gefährlich sind Raketen 40N6E mit einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern, während US-amerikanische Patriot-Raketen nur 96 Kilometer weit fliegen. Die 40N6E-Raketen, die eine Fluggeschwindigkeit von bis zu fünf Kilometern pro Sekunde haben, sind für den Abfang von Flugzeugen und Marschflugkörpern bestimmt, die die herkömmliche Luftabwehr überwunden haben.

    „Das S-400-System ist mit einem Zusatzradar ausgestattet, das in mehreren Wellenbereichen arbeitet und auch Tarnkappenziele orten kann. Solche Ziele sind nur für Radare unsichtbar, die im Zentimeter-Wellenbereich arbeiten, während das „Triumph“-Radar mehrere Frequenzen nutzt, gegen die die Tarnkappen-Technologie machtlos ist“, zitiert Eastday den australischen Rüstungsexperten Carlo Kopp.

    Die S-400 sind auch gegen luftgestützte Kommandozentralen und Radare wirksam. Der Aktionsradius der US-amerikanischen Radare an Bord von E-3 AWACS-Maschinen beträgt 400 Kilometer, was mit der Flugweite der russischen 40N6E-Rakete vergleichbar ist. Ohne luftgestütztes Radar sind US-amerikanische Jäger fünfter Generation F-22 Raptor harmlos wie Spielzeuge, denn die eigenen Radare müssen abgeschaltet werden, damit die Maschine „unsichtbar“ bleibt.

    „Das ‚Triumph‘-System bekämpft erfolgreich auch ballistische Flugkörper. Eben dieser Faktor hatte großes Interesse Saudi-Arabiens für diese Systeme ausgelöst. Der Durchbruch Russlands in solchen Technologien ist beachtlich. Die ‚Triumph‘-Komplexe haben keine realen Konkurrenten“, schreibt die chinesische Ausgabe.

    Übernommen von Sputnik News

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