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Sagenhafter Fund: Rügen wird zur Schatzinsel

    21 Apr

    Sagenhafter Fund: Rügen wird zur Schatzinsel

    Experten schreiben den jüngst auf Rügen entdeckten Silberschatz dem dänischen König Harald Blauzahn (um 910 — 987 n. Chr.) zu. König Harald wer?


    „Der Name ist Ihnen bekannter, als Sie glauben. Der Begriff Bluetooth geht auf König Harald Blauzahn zurück. Die Entwickler von Bluetooth haben den Namen gewählt, weil der König ein berühmter Netzwerker war und außerdem sehr mächtig.“

    • Am Ort der Ausgrabung in Schaprode
      Am Ort der Ausgrabung in Schaprode
      © AFP 2018 / DPA/ Stefan Sauer
    • Archäologischer Fund auf der Ostseeinsel Rügen
      Archäologischer Fund auf der Ostseeinsel Rügen
      © AFP 2018 / DPA/ Stefan Sauer
    • Am Ort der Ausgrabungen
      Am Ort der Ausgrabung
      © AFP 2018 / DPA/ Stefan Sauer
    • Archäologischer Fund an der Ostseeinsel Rügen
      Archäologischer Fund an der Ostseeinsel Rügen
      © AFP 2018 / DPA/ Stefan Sauer
    © AFP 2018 / DPA/ Stefan Sauer
    Am Ort der Ausgrabung in Schaprode

    Der Mann, der das alles weiß, ist Archäologe Dr. C. Michael Schirren. Der Grabungsleiter vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege hat sich eingängig mit dem Dänenkönig beschäftigt: „König Harald Blauzahn hat es gleichzeitig geschafft, sein Reich zu einen und zu vergrößern. Außerdem war er Christ und hat als erster das Kreuz auf Münzen prägen lassen.“

    Weitgereister Wikinger

    Solche Silberstücke gehören zum Schatz, den zwei Hobby-Archäologen auf einem Acker in Schaprode auf Rügen gefunden haben. Wie kommt er dorthin?

    „Es ist nicht der einzige Fund dieser Art in südlichen Ostseeraum. In dieser Zeit gab es einen regen Handelsverkehr zwischen den Ostsee-Anrainern“, erklärt Dr. Schirren.

    Als Wikinger kam Harald Blauzahn viel herum, wie an der Zusammensetzung der Münzen deutlich wird: „Das Spektrum ist groß: Es sind englische Münzen drin, bretonische, Kölner und Dortmunder Münzen, sächsische Münzen, byzantinische und islamische Münzen.“

    Kein Finderlohn?

    Die zwei Hobby-Archäologen, die den Rügener Silberschatz fanden, werden allerdings nicht mit klingender Münze belohnt:

    „Hier ist der Applaus das Brot des Finders. Es ist eine unglaubliche Sache, wenn sie einen solchen Schatz finden und auch noch bei der Bergung dabei sein dürfen.“

    Die Funde werden nun gesäubert und später in einem Museum in Mecklenburg-Vorpommern ausgestellt.

    Das komplette Interview mit Dr. Michael Schirren hören Sie hier:

    Übernommen von Sputnik News

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